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Wetter Italien, Wettervorhersage Italien, Reisewetter
Das Italien Wetter ist nicht nur geographisch vielfältig, auch klimatisch gibt es regional grosse Unterschiede:
| Mont Blanc, höchste Berg in Europa Aostatal (c) Fototeca ENIT |
In der Alpenregion sowie in den Höhenlagen der Apenninen herrscht
Gebirgs-Klima.
Besonders in den Alpen (Region Aostatal) sind die Winter lang, kalt und schneereich,
die Sommer frisch und dabei sonnig und kurz. Die Alpen-Region bietet sich im Winter zum Skilaufen und im Sommer für
Bergwanderungen an.
Das Flachland von Italien südlich der italienischen Alpen, also Teile des
Piemont, der
Lombardei, von
Venetien,
von Friaul-Julisch Venetien sowie
der Emilia-Romagna haben ein gemässigtes
Klima mit kühlen, feuchten und teils nebelreichen Wintern und langen, warmen Sommern. Die beste Reisezeit sind Frühjahr und Sommer
(wobei der August von hitzeempfindlichen Personen gemieden werden sollte). Eine Ausnahme ist
Venedig.
Hier werden die Wintermonate zunehmend touristisch genutzt. Mit etwas Glück gibt es auch im November oder im Februar
klare, sehr milde Tage, die den Winter verkürzen helfen.
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Portofino, berühmteste und beliebteste Fischerdorf an der Riviera di Levante.
- (c) Fototeca ENIT |
Die Stadt Genua und
die Region Ligurien haben ein eigenes Mikroklima.
Selbst wenn ganz Norditalien im Winternebel versinkt, kann hier eine milde Sonne scheinen.
Die Toskana ist weltberühmt für ihr angenehmes, ganzjährig recht mildes Klima.
Das schliesst natürlich heisse Phasen im Sommer und auch einmal einen kalten Winter nicht aus.
In der Regel kann man jedoch mit schönem, nicht zu warmem Wetter von Frühling bis Herbst rechnen.
Die Regionen Umbrien und
Marken haben wärmere und trockenere Sommer als in der Toskana.
Im Winter kann es in den Bergen empfindlich kalt werden, besonders wenn es windig ist.
Das Wetter im Herbst ist zumeist sonnig und schön.
Die Adriaküste ist dabei klimatisch etwas ausgeglichener als das Binnenland von Italien.
Doch auch sehr heisse Tage sind in Umbrien und den Marken weniger anstrengend, als man glauben könnte,
da die Luft meist klar ist und sehr trocken sein kann.
Latium, die
Stadt Rom und die nördliche Hälfte von
Kampanien sind zum Meer hin gemässigt warm,
in den Bergen herrscht jedoch ein etwas kühleres und trockenes Wetter.
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| Amalfi Küste (c) Fototeca ENIT | Südlich von Rom, etwa ab Gaeta, wird es in
Küstennähe spürbar wärmer. Zwar wirkt das Meer hier ausgleichend
und ab und an kann ein kühler Wind aus den Bergen hinzkommen,
aber der Urlauber kann in der Regel mit milden, regenreichen Wintern, einem frühen und schönen Frühling, langen,
heissen Sommern und einem späten, langen Herbst rechnen. Nicht zufällig liegen hier Sehnsuchtsorte der
Deutschen wie Capri,
Ischia oder die Amalfi-Küste.
Die südliche Region von Kampanien, Kalabrien und
Sizilien sind im Sommer heiss und trocken.
In den bergigen und bewaldeten Regionen (dies betrifft auch die
Basilikata) ist es in der Regel etwas frischer.
Zu beachten sind grundsätzlich aktuelle Hinweise vor Ort, doch generell gilt, mit Wasser sehr sparsam umzugehen,
nicht allein in den teils wilden Wäldern umherzuspazieren und den Flüssigkeitsverlust an einem heissen,
trockenen Tag nicht zu unterschätzen.
Die nördliche Küste ist wie Korsika mild, aber selten heiss, die südliche Küste ähnelt klimatisch eher Sizilien.
Die Sonne scheint hier heiss und stark und sollte keinesfalls unterschätzt werden.
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